Erfolgreiche Absolventen

1. Kurs des Digitalisierungs-Manager (IHK)

Erfolgreiche Absolventen des ersten Digitalisierungs-Managers
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Erfolgreicher Absolvent - Matthias Lehner
Erfolgreicher Absolvent - Wolfgang Lapp
 

Herr Dr. Lindhorst

Sehr geehrter Herr Dr. Lindhorst, vielen Dank vorab, dass Sie sich für dieses Gespräch Zeit genommen haben. Welche Digitalisierungsfragen beschäftigen Sie bzw. Ihre Mandanten momentan am häufigsten?

DrL: Das ist ganz unterschiedlich. Zum einen landen leider nach wie vor täglich Abmahnungen auf meinem Schreibtisch, z.B. weil ein Foto ohne Einwilligung des Urhebers benutzt worden ist. Dauerbrenner in diesem Bereich sind sogenannte  Microstock-Agenturen: Über diese Plattformen, wie z.B. pixelio.de oder fotolia.com, kann man zwar wunderbar kostenfrei Lizenzen bekommen. Allerdings beachten sehr viele Unternehmen nicht, dass sie sich auch an die entsprechenden Lizenztexte halten müssen. So wird in vielen Fällen die Nennung des Urhebers entweder weggelassen oder an der falschen Stelle platziert. Folge ist eine kostenträchtige Abmahnung, die nicht selten eine Schadensersatzforderung in vierstelliger Höhe zur Folge hat. Zum anderen beschäftigen sich viele Unternehmen aktuellen dem Datenschutz. Hier tritt im Mai 2018 eine recht umfangreiche, wichtige Datenschutzverordnung der EU in Kraft. Auch das Bundesdatenschutzgesetz ist – übrigens gerade erst letzte Woche – völlig neu verabschiedet worden; kein Stein steht dort mehr auf dem anderen. Hierauf sind 90% aller Unternehmen überhaupt noch nicht eingestellt. 

Das klingt ja eher nach negativen Erfahrungen mit der Digitalisierung - haben Sie denn auch Erfolgsgeschichten mit Ihren Mandanten erlebt? 

DrL: Auf jeden Fall, es ist alles nur eine Frage der sorgfältigen Vorbereitung und des Digitalisierungsgrades, in dem ein Unternehmen organisiert ist. Unternehmen, die wichtige Themen der Digitalisierung vernachlässigen, werden nicht nur immer häufiger mit rechtlichen Abmahnungen oder Schwierigkeiten konfrontiert, sie geraten auch marketingmäßig ins Hintertreffen. Dagegen können Firmen, die sich z.B. mit dem Urheberrecht oder dem Datenschutz auskennen, deutlich Kosten sparen, wie z.B. über die eben bereits erwähnten Microstock-Agenturen. Sie arbeiten effizienter und, das ist schließlich am wichtigsten, die Mitarbeiter sind zufriedener und gehen jeden Tag gern zur Arbeit. Nehmen Sie nur das, was man früher etwas antiquiert bezeichnet hat mit „Telearbeitsplatz“: Es ist sicherlich ein Gewinn sowohl für das Unternehmen, als auch für die Familie zuhause, wenn es an wenigen, bestimmten Tagen in der Woche möglich ist, Sachen auch zuhause zu erledigen. Das gilt aber natürlich nicht für Sonnabend (Fußball) und Sonntag (Kirche)! (lacht).

Was ist Ihrer Meinung nach die größte Digitalisierungs-Herausforderung?

DrL: Es wird zunehmend schwieriger, zum einen die Dinge kurz, knapp und verständlich rüberzubringen, auf der anderen Seite werden die Prozesse und Verfahren aber immer komplexer und umfangreicher. Gutes Beispiel hierfür sind datenschutzrechtliche Erklärungen: Zum einen soll eben möglichst präzise beschrieben werden, wie mit personenbezogenen Daten im Unternehmen umgegangen wird. Zum anderen aber und ist es niemandem zuzumuten, seitenlange verschachtelte Bandwurmsätze dazu lesen zu müssen. Unter dem Strich ist die größte Digitalisierungs-Herausforderung aber die Aufgabe, nicht nur die Geschäftsführer der Unternehmen, sondern auch jeden einzelnen Mitarbeiter für die Digitalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen zu sensibilisieren. So hilft die beste Datenschutzanweisung nichts, wenn unternehmensvertrauliche Unterlagen öffentlich in der S-Bahn auf dem Heimweg bearbeitet werden oder Laptop und Smartphone nicht verschlüsselt sind.

Womit konkret helfen Sie den Teilnehmern des Lehrgangs „Digitalisierung-Manager“, um Ihr Unternehmen zu digitalisieren?

DrL: Grundlage ist zunächst ein solides rechtliches Fundament in Fragen der Digitalisierung. So muss ein Mitarbeiter z.B. wissen, warum es Urheberrechte gibt, wann man sie erlangt und was im Umgang mit ihnen zu beachten ist. Darauf aufbauend helfen vor allem meine praktischen Erfahrungen, die übrigens nicht immer rechtlicher Natur sein müssen, mit bestimmten Konstellationen besser umgehen zu können - ich bin seit knapp 10 Jahren Fachanwalt für IT-Recht sowie für Urheber- und Medienrecht. Schließlich hoffe ich vor allem auch, die Teilnehmer für die rechtlich überaus spannenden Fragestellungen begeistern zu können.

Schließlich würde uns noch interessieren, was Sie sich von Ihren Mandanten rund um das Thema Digitalisierung wünschen?

DrL: Oh, das ist eigentlich nicht viel. Ich glaube eine gewisse Neugierde und Offenheit zu modernen Technologien ist schon mal eine hervorragende, und daher wünschenswerte Voraussetzung, um sich damit zu befassen. Das ist nicht selbstverständlich. So erlebe ich es häufiger, dass noch eine große Skepsis besteht z.B. zu Geschäftsmodellen, die sich anderswo als in Deutschland bereits hervorragend durchgesetzt haben. Beispiele hierfür sind etwa die Übernachtungsplattformen wie AirBNB, der taxiähnliche Dienst Uber oder google maps. Gerade bei Uber ist hier in Deutschland eine völlig verengte und einseitige Diskussion festzustellen: Viele glauben, dass der Sinn von Uber allein darin läge, dass Privatpersonen ihre Fahrdienste anbieten. Das mag ein Punkt bei Uber sein, ist bei weitem aber nicht der wichtigste und interessanteste: Bei Uber ist es nämlich möglich, nicht nur das Taxi sehr einfach bestellen und danach bezahlen zu können (funktioniert über eine App, also ohne Bargeld oder Kreditkarte), sondern auch, dass Sie ohne große Zeitverluste einfach mit mehreren Personen fahren können, wodurch es günstiger und übrigens auch umweltfreundlicher wird. Es ist mir unbegreiflich, wie sehr sich momentan die Verwaltungsgerichte vor den Karren der Taxi-Lobby spannen lassen.

Herr Dr. Lindhorst, vielen Dank für das Interview!

Matthias Lehner - Gründer von Bodystreet

Matthias Lehner - Gründer und Geschäftsführer Bodystreet GmbH

Für mich ist das Thema Digitalisierung der Erfolgsfaktor Nummer 1 für Unternehmen und entscheidet darüber, wer m Zukunft am Markt bestehen wird und wer nicht. Deshalb muss und will ich als Geschäftsführer verstehen, worum es geht. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es aber auch wichtig, ein breites Verständnis für die Digitalisierung im Unternehmen aufzubauen, deshalb kamen wir zu zweit. Für uns war dieser Lehrgang ein echter Erfolg: Wir werden zwei sehr wichtige Themen anpacken, die die Art, wie wir kommunizieren und wie wir unseren Vertrieb gestalten, grundlegend ändern werden.

Cheyenne Heumann - Leiterin internationale Expansion bei Bodystreet

Tolles Team, super Referenten und spannende Inhalte. Ich habe mich auf jedes Modul gefreut und sehr viel für uns mitgenommen. Durch die Abschlussprüfung habe ich es geschafft, alle Instrumente auch wirklich auf das Unternehmen anzuwenden. Das war ein echter Gewinn für mich. Diesen Lehrgang kann ich nur weiterempfehlen!

Chris Rimbach - Teamleiter IT Systeme LINDIG

Ein echter Top-Lehrgang mit sehr gut gewählten Inhalten! Auch die Art der Wissensvermittlung ist überzeugend: abwechslungsreiche Methoden, starker Praxisbezug und vor allem viel Interaktion in Workshops. Besonders die praktischen Erfahrungen der anderen Teilnehmer und der Referenten waren für mich wertvoll. Parallel zu den Präsenzmodulen ging der Austausch über die App weiter, z.B. über interessante Artikel. So konnten wir Tools auch direkt praktisch ausprobieren. 

Marcus Kienel - Prokurist Finanzen Sonderpreis Baumarkt

Es war sehr beeindruckend in der mündlichen Präsentation zu erleben, welche Fortschritte alle Teilnehmer während des Kurses gemacht hatten. Bei der Vorstellung der umfangreichen Projekte wurden punktgenau und wie selbstverständlich die Fachbegriffe benutzt, die wir vorher zum Teil noch gar nicht kannten.
Wichtig war mir vor allem der konsequente Transfer in die Praxis. Statt direkt wieder im Alltagsstress abzutauchen war ich durch die Prüfungsvorbereitung gezwungen, alle Instrumente auch tatsächlich auf unser Unternehmen anzuwenden. Das Projekt „digitale Kundenkarte“ aus der Prüfung befindet jetzt sich in der Umsetzung und wir versprechen uns viel davon! Danke an das ganze Team für die exzellente Betreuung und Unterstützung!

Mario Deibel - eBusiness Koordinator GC-Gruppe

Absolut gelungener Lehrgang mit echtem Mehrwert für mich, obwohl ich schon umfangreiche Vorkenntnisse hatte. Der Kurs hat mir erstmals einen ganzheitlichen Überblick eröffnet, auch in Themengebiete der Strategie, Marketing und Vertrieb, die nicht zu meinen Kernaufgaben gehören. Bereits die vorangestellte Ist-Analyse war wertvoll für mich. Nun nach dem Abschluss kann ich viel zielgerichteter mit den Kollegen aus den Fachbereichen Lösungen erarbeiten. Der offene und sehr praxisbezogene Austausch hat mir wichtige Einblicke in andere Branchen vermittelt und jede Menge Ideen gebracht. Mein vorgestelltes Projekt „Digitale Schnittstellen im Handwerk“ ist schon in Umsetzung! 

Chris Rimbach

Das Schlagwort "Digitalisierung" wird verständlich in Themen zum digitalen Vertrieb, -Marketing, sowie -Techniken praxisnah und verständlich erklärt. Der Lehrgang bietet einen sehr guten Einstieg bei der Einführung bzw. Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie in Unternehmen, sowohl für Führungskräfte aus IT, Marketing und Vertrieb, als auch für Entscheider.